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Oktoberfest 2011: die Oide Wiesn lockt mit Nostalgie, Bier aus dem Holzfass und historischen Vergnügungen |
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![]() Festzelt Tradition mit Augustiner Bier aus Keferlohern ![]() Tanzboden dort auch im Biergarten ![]() Anstich im Festzelt Tradition durch Hermann Memmel ![]() Zelt "Zur Schönheitskönigin" ![]() ![]() ![]() Calypso ![]() ![]() Doppelstockkarussell Stey ![]() Kettenflieger Kalb ![]() Schiffschaukel ![]() Dicke Berta ![]() Tanz im Festzelt "Tradition" ![]() Tanz vor dem Festzelt "Tradition" ©Fotos: Martin Schmitz, Ingrid Grossmann
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Im Jahr 2010 feierte die Landeshauptstadt München ein besonderes Jubiläum: „200 Jahre Oktoberfest“. Mit großem Erfolg wurde dort erstmals neben der eigentlichen Wiesn auf einem abgesperrten Areal eine "Historische Wiesn" gefeiert.
So erfolgreich, dass schnell der Vorschlag und Beschluss kam, ab 2011 in den Jahren ohne Zentral-Landwirtschaftsfest eine etwas verkleinerte Variante der historischen Wiesn zu feiern. Doch wie sollte sie heißen? Zahlreiche Begriffe schwirrten durch die Medien, doch das Rennen macht "Oide Wiesn", die alte Wiesn also für alle nicht-Bayern. Auf dem Oktoberfest 2011 soll nun mit der Oiden Wiesn dieser Erfolg wiederholt werden, wenn auf dem Südteil der Theresienwiese Volksfest-Tradition, bairisches Brauchtum, Münchner Gastlichkeit und jugendfrische VolXmusik einen festen Platz bekommen.
Fans historischer Fahrgeschäfte, die auf dem Oktoberfest bisher in der altehrwürdigen Krinoline ihre Runden drehten oder sich in der Hexenschaukel herumwirbeln ließen, finden auf der Oiden Wiesn Schaustellernostalgie pur. Hier dreht sich der „Kettenflieger Kalb“ von 1919, die „Dicke Berta“ stellt Muskelkraft auf die Probe und die „Fahrt ins Paradies“ über Berg und Tal erinnert an die gute alte Zeit. Die Ära von Rock 'n' Roll und Petticoat wird im rasanten Calypso der 1950er Jahre lebendig. Amüsement für Fahrgäste wie Zuschauer bietet das Velodrom mit seinen kuriosen Radrennen. Volksfest-Klassiker wie Schiffschaukel, Kinderkarussell und „Hau-den-Lukas“ runden neben historischen Wurf- und Schießbuden das Vergnügungsangebot ab. Familienfreundlich sind die Fahrpreise: Alle Fahrgeschäfte können für nur einen Euro ausprobiert werden. Speziell für die jungen und jüngsten Festgäste öffnet das Kasperltheater von Ludwig Trollmann seine Pforten und „Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ gastiert im Theaterzelt.
Die Festzelte Das Festzelt "Tradition" der Wirtefamilien Winklhofer und Wieser setzt wie im letzten Jahr wieder auf zünftige Blasmusik und Alt-Münchner Schmankerln wie Stockwürste, Rumfordsuppe, Böfflamott oder Zwetschgenbavesen. Dem letztjährigen Hit auf der historischen Wiesn „Heut gibt’s a Rehragout“, wird nun Rechnung getragen und dieses Gericht auf die Speisekarte gesetzt. Traditionsbewusste können sich im Weißbiergarten zum Weißwurstfrühstück treffen. Für die jüngsten Wiesn-Gäste wurde neben dem zelteigenen Biergarten ein kindgerechter Limogarten eingerichtet. Den erwachsenen Wiesn-Gängern schmeckt hingegen das Augustiner-Festbier aus dem Holzfass, serviert im typischen Keferloher. Für griabige Stimmung sorgen die Trachtlerinnen und Trachtler der Brauchtumsvereine des bayerischen Oberlands mit Volksmusik und -tanz, Goaßlschnalzern und Schuhplattlern.
Lebendige Volksmusiktradition für jung und alt, zum Zuhören und Mitmachen verspricht das Volkssänger- und Musikantenzelt "Zur Schönheitskönigin" von Festwirt Peter Reichert, der selbst in der Volksmusikszene zuhause ist. „Musiziert wird, was auf den Tisch kommt“, heißt das Motto: Von VolXmusik- Formationen wie Jodelfisch, Kofelgschroa oder „Fei scho“ über boden- ständige bairische Volksmusik, gespielt von der Allgäuer Bauernmusi, der Altbairischen Blasmusik Karl Edelmann oder der Ampertaler Kirtamusi, bis zum Bally-Prell-Preissingen oder einem „Gstanzl Slam“ in bester Volkssänger-Tradition reicht das ambitionierte Programm während der 17 Oktoberfest-Tage. Frühaufsteher lädt Katharina Mayer, die bekannte Tanzmeisterin vom Kocherlball, zu einem Wecktanz um 10.00 Uhr ein (22. und 29.09.2011). Beim Musikantentreff wird frisch drauf losgespielt, aufgetanzt und gemeinsam gefeiert. Das Kulinarische kommt auch in diesem Festzelt nicht zu kurz: Regional Produkte, traditionelle Speisen wie zum Beispiel das „Hechtkraut“, eine Lieblingsspeise von König Ludwig II., und ein von der Staatlichen Hofbräu eigens für das Musikanten- und Volkssänger- Zelt „Zur Schönheitskönigin“ gebrautes Festbier mit einer Stammwürze von 13,7 Prozent aus dem Holzfass. Der Eintritt liegt wie wie im Vorjahr bei 3€, dafür wurden die Schausteller auf der "Oiden Wiesn" vertraglich zu einem vergünstigten Eintritts- oder Fahrpreis von einem Euro verpflichtet. Mindestens Baujahr 1970 oder älter sollte ein Fahrgeschäft sein, dass hier zugelassen werden kann. Die Oide Wiesn auf einen Blick Betriebszeiten:
Rückblick
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(Quelle: Pressestelle Fremdenverkehrsamt)
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