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Aschermitttwoch: Fastenzeit ist Fischzeit Fischessen an Aschermittwoch und mehr |
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Seit dem 6. Jahrhundert bildet der Mittwoch vor dem 6. Sonntag vor Ostern („Invocabit”) den Auftakt zur österlichen Fastenzeit. Unter Einbeziehung von Karfreitag und Karsamstag und unter Ausschluß der Sonntage ergeben sich 40 Fastentage vor dem höchsten christlichen Feiertag, dem Gedächtnis an die Auferstehung Christi. Weil die Büßer in der Kirche an diesem Tag nach alter Tradition mit Asche bestreut wurden, erhielt dieser Tag den Namen Aschermittwoch. Seit dem 10. Jahrhundert läßt sich die Austeilung des Aschenkreuzes an diesem Tag nachweisen. (Quelle: brauchtum.de) Sehr früh schon hat sich die Tradition des Fischessens am Aschermittwoch eingebürgert. Mit Verzicht auf jegliche Fleischgerichte, besiegelt der Verzehr eines Fischmenüs die heitere Zeit des Faschings und läutet markant die Fastenzeit ein. Fastenzeit ist Fischzeit. Rechtzeitig zum Aschermittwoch hat Landwirtschafts- und Ernährungsminister den bayerischen Verbrauchern empfohlen, öfter einmal einen frischen Fisch aus dem Freistaat auf den Tisch zu bringen. „Gerade die Fastenzeit und das anschließende Frühjahr sind für viele ein Anlass, wieder auf eine ausgewogene, bewusste und kalorienarme Ernährung zu achten“, sagte der Minister in München. Dazu gehört auf jeden Fall ein Fisch aus heimischen Gewässern. Er ist leicht verdaulich, reich an wertvollem Eiweiß und enthält Fettsäuren, die für eine gesunde Ernährung unerlässlich sind. Darüber hinaus ist sein Fettgehalt sehr niedrig. Ein Karpfen beispielsweise enthalte gerade einmal soviel Fett wie ein mageres Rinderfilet. Brunner: „Fisch ist ein ideales Lebensmittel für die Fastenzeit.“ Die „Heimvorteile“ bayerischer Fische liegen auf der Hand: Kurze Transportwege sorgen dafür, dass sie besonders frisch auf den Teller kommen und die Umwelt geschont wird. Die heimischen Fische wachsen zudem in naturnahen Gewässern auf. In keinem anderen Bundesland gibt es so viele saubere Fließgewässer wie im Freistaat. Auch die Wirtschaftsweise der bayerischen Teichwirte, ausschließlich Familienbetriebe, sei an der hohen Qualität ihrer Produkte orientiert. So wird hier das Wasser mehrmals täglich erneuert und für entsprechenden Freiraum der Tiere gesorgt. „Fische aus Bayern sind reine Naturprodukte“, so der Minister Das Wasser in den Forellenteichen werde mehrmals täglich erneuert, ein Speisekarpfen habe im Durchschnitt zehn bis zwanzig Quadratmeter Teichfläche für sich. Der Minister: „Fische aus Bayern sind reine Naturprodukte bester Qualität.“ Mit rund 10 000 Erzeugern ist Bayern das führende Bundesland bei der Erzeugung von Süßwasserfischen. Die Forellenzüchter im Voralpengebiet und in Mittelgebirgslagen wie dem Bayerischen Wald erzeugen mit 8 000 Tonnen Speiseforellen pro Jahr gut ein Drittel der deutschen Produktion. Bayerische Karpfen, die hauptsächlich in Franken und in der Oberpfalz heranwachsen, liefern mit 6 000 Tonnen ungefähr die Hälfte der deutschen Ernte.
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